Hallo Fendt-Freunde,

das neue Jahr ist erst wenige Tage alt und schon dürfen wir uns auf ein Highlight freuen. Heute beginnt die neue Fendt-Roadtour mit dem Wintercaravan Fendt Saphir Scand. Die Wetterlage ist z.Z. 100 Prozent Winter und somit gibt es für den speziellen Caravan genau das richtige Umfeld. Bei der Anreise zu Fendt nach Mertingen, waren schwierige Straßenverhältnisse zu meistern. Wir konnten uns schon mal auf Eis und Schnee „warm“ fahren. Tempo runter und Konzentration rauf, so hieß die Devise und die meisten Autofahrer dachten genauso. Im Abstand von ca. 90 Minuten legten wir eine kurze Rast ein, um dann wieder die vorsichtige Fahrweise aufzunehmen.

In Bayern, wenige Kilometer südlich von Donauwörth, wurden wir bei Fendt-Caravan schon erwartet. Alle unsere zahlreichen Besuche in Mertingen bereiten uns viel Freude. Mit dem Wintercaravan Saphir Scand hatten wir uns auf der Messe schon ausgiebig beschäftigt. Dieses Konzept gefällt uns, weil der Grundriss und die Ausstattung perfektes Reisen in allen Jahreszeiten garantiert.

Die Möbel strahlen Wärme aus, die Rundsitzgruppe ist gemütlich, die Küche bietet eine große Arbeitsfläche, der Kühlschrank hat 190 Liter, der Gasherd 4 Kochplatten, Backofen und Grill, es gibt eine Warmwasserheizung, eine beheizbare Garderobe, ein großes Bad mit Dusche u.v.m. !!

Das hier eine große Begeisterung aufkommt, dürfte für jeden Camper nachvollziehbar sein. Die Aussage: „Eine Wohnung auf Rädern“, trifft hier den Nagel auf den Kopf!

Sofort nach der Ankunft in Mertingen ging es los mit dem Umladen. Da wir zur 3. Fendt Roadtour starten, ist schon ein Stück Routine dabei. Platin und Scand standen „Back an Back“ nebeneinander (soll heißen: Tür an Tür). Dadurch war ein zügiges Umladen möglich. So ganz genau weiß man ja nie was man alles braucht, also haben wir fleißig eingepackt. Das eine oder das andere könnte vielleicht doch gebraucht werden, glaubt man jedenfalls. Im nach hinein lehrt einen die Erfahrung was anderes, so wie im richtigen Leben.

Erleichtert werden uns die Vorbereitungen, weil wir viel Unterstützung von der Fendt-Werkstatt bekommen. Männer, mit dem Herzen auf dem richtigen Fleck, sind unsere freundlichen und kompetenten  Ansprechpartner. Für uns bedeutet dies nicht nur Hilfe, sondern auch Beruhigung!

Nach dem Verlassen der Werkstatt, fuhren wir am „Hauptportal“ von Fendt-Caravan vorbei, um dann Richtung Augsburg, München und Rosenheim unserem 1. Etappenziel Berchtesgaden näher zu kommen. Der Campingplatz Allweglehen liegt nahe der berühmten Mozartstadt  Salzburg und dem Königssee. Die Route führte uns kurz aus Bayern raus ins Salzburger Land, um dann wieder nach Berchtesgaden abzubiegen. Die letzten paar hundert Meter vor dem Campingplatz sind ziemlich steil und wir nahmen das Angebot der Betreiber-Familie an, unseren 1800 kg Caravan mit dem Traktor hochziehen zu lassen.

Wir folgten dem Traktor-Caravan-Gespann mit Respekt und Abstand und freuten uns über die gelungene Anreise ins Berchtesgadener Land. Der „Watzmann“ war nicht zu sehen, hatte sich doch der berühmte Berg in den Wolken versteckt. Mal sehen, ob sich die Wolken verziehen und wir morgen noch einen „Weitblick“ bekommen.

 

Schöne Grüße von Wilma und Heribert Maurenbrecher